Vancouver Island: Warum Sie die Trauminsel in Ihre Kanadareise einbauen sollten

Nach dem britischen Seefahrer George Vancouver benannt ist Vancouver Island die größte nordamerikanische Insel im Pazifik. Sie erstreckt sich vor der Küste der kanadischen Provinz British Columbia und bietet auf mehr als 31 000 Quadratkilometer dutzende kulturelle Sehenswürdigkeiten und unberührte nordamerikanische Flora und Fauna.

Die Insel kann mit ihrer Artenvielfalt und einzigartigen natürlichen Umgebung jährlich hunderttausende Besucher aus aller Welt anziehen. Große Gebiete werden dem gemäßigten Küstenregenwald zugeordnet, in dessen Terrain Riesen-Lebensbäume und andere Giganten mit einer Höhe von bis zu 96 Meter zu finden sind. Vancouver Island hat eine enorme Anzahl an Tierarten, die sich aufgrund der günstigen klimatischen Bedingungen in hoher Anzahl auf der Insel aufhalten. Zu den markantesten Tierarten gehören Wölfe, Pumas, Kojoten, Bergziegen, Elche und Murmeltiere.

Naturschutzgebiete wie der „Carmanah Walbran Provincial Park“ zählen zu den interessantesten Attraktionen der Insel. Auf 164 Quadratkilometern finden sich 1000 Jahre alte Bäume, Bären, Hirsche und Wölfe in einer natürlichen und nahezu mystischen Umgebung wieder. Besucher finden sich auf rustikalen und nicht gepflasterten Naturwegen wieder, die zum Ziel haben die Naturlandschaft möglichst unberührt und authentisch zu belassen.

Wer sich für Kultur auf der Insel interessiert, wird sein Hauptaugenmerk auf die etwa 80 000-Einwohner Hauptstadt Victoria legen. Die Inselmetropole ist nicht nur ein Knotenpunkt für den früheren Handel zwischen Großbritannien und Kanada, sondern wartet auch mit dutzenden kulturellen Sehenswürdigkeiten der ehemaligen britischen Kolonialmacht auf. Die Kultur Vancouver Islands lässt sich hauptsächlich in Victoria und Umgebung entdecken, wer die größten Natursehenswürdigkeiten der Insel erleben möchte, dem ist ein Mietauto zu empfehlen.

Eine Erschöpfung des Rohstoffabbaus und eine rasante Entwicklung Vancouvers verhinderten schließlich den Aufstieg der Metropole zur Hauptstadt Kanadas. Britische Landhäuser und Gärten erhalten die Erinnerung an den starken Einfluss Großbritanniens in den vergangenen Jahrhunderten. Das „Royal British Columbia Museum“ präsentiert die Geschichte Victorias und zählt zu den bedeutendsten Museen Kanadas. Mit den „Eagle Wing Whale Watching Tours“ können Touristen direkt vom Hafen Victorias Orcas, Blau- und Pottwale aus der Nähe erleben.

Die „Miniature World“ in der Hauptstadt Vancouver Islands, Victoria; ist ebenfalls eine der Top-Attraktionen für Besucher der Insel. In über 50 Räumen findet man unzählige Miniaturen und Darstellungen der Geschichte Kanadas und der Welt. Auch der Hafen Victorias zieht mit seiner beeindruckenden Größe und seiner historischen Bedeutung jährlich tausende Touristen in seinen Bann. Der „Butchard Garden“ ist ein botanischer Garten mit einer Größe von über 22 Hektars und verschiedenen Stilrichtungen, wie etwa einem japanischen, mediterranen und italienischem Garten. Er liegt etwa 20 Kilometer von Victoria entfernt.

Wer trotz Besichtigung der Nationalparks noch nicht genug von der Natur Vancouver Islands hat, findet auf dem „Wild Pacific Trail“ sein Glück. Der kilometerlange Wanderweg schlängelt sich an der Küste Ucluelet entlang und stellt die Schönheit der kanadischen Natur in den Hauptmittelpunkt. Großteils flach ist er komfortabel zu gehen, zeigt aber wildromantische Buchten, windschiefe Bäume, Leuchttürme und das raue Zusammenspiel des Pazifiks mit der Landmasse. Der Wanderweg ist in vier Abschnitte unterteilt, wird allerdings ständig ausgebaut um noch mehr Naturschauspiele an die Strecke zu bringen.