Unterschätzt aber sehenswert: Die fünf schönsten unterbewerteten Städte Kanadas

Die Natur spielt auf jeder Kanadareise selbstredend eine große Rolle. Die Vielfalt an Tier und Pflanzen sowohl im Meer als auch am Land in den zahlreichen Nationalparks und Naturschutzgebieten ist erstaunlich. Trotzdem sollten Sie in Ihrem Urlaub in Kanada keinesfalls vergessen, den Städten des Landes einen Besuch abzustatten. Neben Vancouver bietet Kanada nämlich dutzende Städte, die einen Besuch wert sind jedoch von Reiseführern und Urlaubsagenturen stark unterbewertet werden. Die schönsten von ihnen präsentieren wir hier.

Victoria

Die Hauptstadt der Provinz British Columbia kann sowohl bei einer Kulturreise als auch bei einem Erlebnisurlaub punkten. Walbeobachtungstouren mit dem Boot, ein Naturhafen und der Pazifische Ozean, der zu Entdeckungsfahrten einlädt sind nur einige der Vorzüge, die die Stadt für Abenteuerlustige bereithält. Wer sich für Kultur interessiert, wird an den zahlreichen britischen Gebäuden und der Verschmelzung aus englischem Kolonialstil und kanadischer Baukunst Freude finden. Zahlreiche Museen und Ausstellungen locken das ganze Jahr über, die Metropole der Provinz Columbias zu besuchen.

Nanaimo

Auf der Pazifikinsel Vancouver Island in der Provinz British Columbia liegt Nanaimo, ein weit weniger zentraler Ort als beispielsweise Vancouver. Trotzdem hat der Ort mehr zu bieten als man denkt: An der Küste gelegen ist die Stadt mit zahlreichen Stränden ausgestattet, die direkt am urbanen Gebiet liegen und zum Entspannen einladen.

Kamloops

Als ehemaliger Handelsposten der Hudson Bay Company existiert Kamloops erst seit dem 19. Jahrhundert, trotz ihrer kurzen Geschichte bietet die Stadt einiges an kulturellen Attraktionen an, beispielsweise das Secwepemc Heritage Museum. An Naturspektakel lässt sich kaum überbieten, liegt sie doch am Thompson Fluss und am namensgleichen Kamloops See und hat den „British Columbia Wildlife Park“ direkt vor der Haustür.

Toronto

Eine beeindruckende Metropole voller außergewöhnlicher Architektur ist das, was Toronto wohl am besten beschreibt. Riesige Bauten wie der CN Tower (mit einer Höhe von 533 Metern) oder das 1914 fertiggestellte „Spadina Historic House“, das zwar altertümlich aber dafür ebenso eindrucksvoll wirkt wie all die anderen großen Bauwerke der Millionenmetropole. Toronto wird auch der „Nordische Broadway“ genannt, was prestigeträchtige Theater wie das „Elgin & Winter Garden Theatre“ bedeutsam unterstreicht. In der „Canadian Opera Company“ kann man Musik der unterschiedlichen Genres hören, die in Toronto gespielt und gelebt werden, beim „National Ballet of Canada“ kommt klassische Musik und die Liebe der Kanadier zum Ballet beim Nussknacker und anderen Stücken vollends zur Geltung.

St. John‘s

Die Stadt liegt auf Neufundland und ist mit seiner originellen und rustikalen Architektur und seiner Lage an der südöstlichen Küste der Insel wohl die am meisten unterschätzte Stadt in unserer Liste. Große Kirchen, Pubs und Bars machen die älteste Stadt des Landes nicht nur kulturell interessant sondern auch zur Destination für partyfreudige Menschen, die sich abends gerne der Kultur des hiesigen Landes vertraut machen. Der Naturhafen fungiert als Anlagestelle und Aufenthaltsort für viele Kreuzfahrtschiffe, die hier einen Zwischenstopp machen, um sich ein Bild von der Atlantikinsel zu machen. Der „Carbot Tower“ ist das Wahrzeichen der Stadt. Auf einem 150 Meter hohen Hügel gelegen kann man auf ihm die Stadt überblicken. Er wurde ab dem Jahr 1901 als Funkturm genutzt, um von der Insel aus mit anderen Ländern in Kontakt sein zu können.